Die Freiwillige Feuerwehr Hamburg und die Rettungswache Rahlstedt haben gemeinsam mit dem Bauunternehmen Sprinkenhof GmbH das Richtfest für den neuen Neubau des Freiwilligen Feuerwehrgerätehauses mit kombinierter Rettungswache Rahlstedt gefeiert. Der neue Bau soll voraussichtlich im Herbst 2026 fertig sein und kostet rund 8,6 Millionen Euro. Der Neubau orientiert sich an den aktuellen Vorgaben und legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.
Das Gebäude wird im Effizienzhaus-40-Standard gemäß § 20 HmbKliSchG errichtet, wobei umweltfreundliche Baustoffe wie CO₂-reduzierter Beton verwendet werden. Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Luft-Wärmepumpe, und auf den Dachflächen wird eine Photovoltaikanlage durch den städtischen Partner HEnW Kommunalenergie installiert. Der neue Bau soll die gesamte Einsatzspektrum von Brandbekämpfung bis Rettungsdienst im Einzugsgebiet abdecken und bietet eine moderne und nachhaltige Infrastruktur für die Freiwillige Feuerwehr Hamburg.
Die bestehende Gebäude, das den Anforderungen eines zeitgemäßen Betriebs nicht mehr genügte und nicht kosteneffizient hätte saniert werden können, wurde zuvor rückgebaut. Der Neubau wird gemeinsam von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr genutzt und deckt künftig weiterhin das gesamte Einsatzspektrum ab. Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, sind die beiden Organisationseinheiten jedoch räumlich getrennt und als eigenständige Nutzungseinheiten innerhalb des Gebäudes angeordnet.
Der Neubau ist ein wichtiger Schritt für die Hamburgs Freiwillige Feuerwehr, um eine moderne und nachhaltige Infrastruktur zu schaffen. Die Investition in den neuen Bau soll nicht nur die Leistungsfähigkeit der Organisation verbessern, sondern auch die Umweltbelastung reduzieren. Der neue Neubau ist ein Beispiel für nachhaltigen Bauens und zeigt, dass es möglich ist, moderne und effiziente Gebäude zu bauen, ohne die Umwelt zu schädigen.