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Archiv: 30. Mai 2023

Klänge des Lebens: Feierliches Gedenkkonzert in Fintel

Eine Pressemitteilung, übermittelt von Anke Feierabend.

Bereits 2013 hatte die Musikerin zu Ehren ihres verstorbenen Bruders Ingo Braune, der ebenfalls Musiker war, ein solches Konzert initiiert, das auf außergewöhnlich große Resonanz stieß. Damals wurde deutlich, dass es letztlich ein Gedenkkonzert für alle gewesen ist. Mit dem diesjährigen Konzert möchte Anke Feierabend allen Gästen die Gelegenheit geben, begleitet und angeregt durch die Musik ihrer Verstorbenen zu gedenken. Dabei darf all das Raum finden, was zu einem Menschenleben gehört: die Freude darüber, dass es diesen Menschen gab, die Trauer, ihn verloren zu haben, aber auch die Dankbarkeit, ihm begegnet zu sein und ein Stück weit begleitet zu haben.

Feierliches Gedenken in Fintel:

Foto: Andreas Stadel

Entsprechend kommt ein bunter Blumenstrauß an musikalischen Werken zu Gehör, der von klassischer und barocker Musik bis zu populären Kompositionen reicht. Ein Höhepunkt wird „Ombra mai fu“ sein, ein berühmtes Werk von Georg Friedrich Händel, dessen Solostimme die Altistin Susanne Bohrmann-Fortuzzi aus Berlin singen wird. Dabei wird sie instrumental von einem Streicherensemble begleitet sowie von der Schneverdinger Kirchenmusikerin Hiroko Tsutsui-Fitschen am Klavier. Susanne Bohrmann-Fortuzzi hatte in jungen Jahren gemeinsam mit Ingo Braune musiziert und reist in Verbundenheit zu ihm und Anke Feierabend aus Berlin an.

Die Streichergruppe wird angeführt von Anke Feierabend und Axel Ruhland, Violine, die durch zahlreiche Konzerte in Schneverdingen und Umgebung bereits vielen bekannt sein dürften. Axel Ruhland lebt in Hamburg und ist dort als Solo-Bratschist beim König der Löwen tätig. Neben der jungen Hamburger Studentin Ljubica Bićanin, die die Streicher mit ihrer Bratsche ergänzt, wird am Cello Karol Garsztecki aus Hannover zu hören sein, der an der Heidekreis-Musikschule Soltau unterrichtet.

Die Konzertgäste erwartet u. a. der 1. Satz aus dem 3. Brandenburgischen Konzert von Johann Sebastian Bach, das Andante festivo von Jean Sibelius, Teile aus dem Sommernachtstraum von Henry Purcell, der Tango „Por una Cabeza“ sowie der berühmte Popsong „You raise me up“. Die Musiker spielen in Verbundenheit und zu Ehren bereits verstorbener Kolleginnen und Kollegen ohne festes Honorar. Um ihre Kosten für Anreise und Unterkunft ein Stück weit zu decken, wird am Ausgang um eine Spende gebeten. Wer sich davon angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, diesem – keineswegs traurigen – Ohrenschmaus beizuwohnen, an dessen Ende die Zuhörerinnen und Zuhörer eine Überraschung erwartet. Die Ausführenden würden sich sehr freuen, viele Gäste in der Kirche begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist frei.

Zeven: Serenadenkonzert im Königin-Christinen-Haus

Pressemitteilung übermittelt von Susanne Brinkmann:

Wer möchte, kann bereits ab 14.30 Uhr an der Eröffnung der Ausstellung von Johann H. Behrends in der Städtischen Galerie teilnehmen. Die leicht skurrilen Keramikobjekte und Druckgrafiken des Bremer Bildhauers werden bis zum 27. August 2023 im Königin-Christinen-Haus während der Öffnungszeiten donnerstags, sonntags und an Feiertagen von 14.30 bis 17.30 Uhr sowie für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung, Tel.: 04281 / 999-801, gezeigt.

Das Serenadenquartett setzt sich aus Regine Brunke (Violoncello), Antje Ueberschär (Querflöte), Ingolf Lienau (Violine,) und Ulla Höper (Klavier) zusammen.

Gleichermaßen einfühlsam wie virtuos in die Tasten greift die Pianistin Ulla Höper, die auch solistisch mit einem Walzer von Frederic Chopin zu hören sein wird. Aus Kassel ist wieder einmal die Cellistin Regine Brunke dabei, die viele wichtige Jahre ihres Lebens in Zeven verbracht hat, hier auch bemerkenswerte Projekte gründete, wie z. B. die beliebte Serie der Zevener Kinderkonzerte mit Vårvindar friska oder ihren traditionellen Cello-Kurs für Erwachsene. Erfolgreich ist Regine Brunke in den letzten Jahren auch als Komponistin und Kulturveranstalterin. Regelmäßiger musikalischer Gast in der Stadt am Walde ist auch die gebürtige Zevenerin Antje Ueberschär mit ihrer Querflöte Neben ihrem Faible für impressionistische Klänge ist sie auch ein großer Fan von barocker Kammermusik, die sie gemeinsam mit dem Geiger Ingolf Lienau in einem Duo von Friedemann Bach präsentiert.

Als Quartett werden die Serenadenmusiker die stimmungsvolle Triosonate G-Dur von Johann Stamitz und den berühmten Walzer von Schostakowitsch auf die Bühne bringen. Das Konzertpublikum darf sich am Sonntag auf heitere Klänge im stilvollen Ambiente des Christinengartens freuen.

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