Stadtparkkonzert der Bremervörder Stadtkapelle in Zeven
Eine Pressemitteilung, übermittelt von Lea Martens.
Die Bremervörder Stadtkapelle hat sich über die Jahrzehnte hinweg zu einem der größten und leistungsstärksten Blasorchester mit bis zu 60 Musiker/innen im Elbe-Weser-Dreieck entwickelt. Seit vielen Jahren prägt Mirco Benthien als Dirigent des Orchesters das Repertoire und das Auftreten des Vereins. Vor allem in dieser Zeit hat die Stadtkapelle für Musiker eine Anziehungskraft entwickelt, die weit über die Kreisgrenzen hinaus reicht.
Klassische Blasmusik und moderne Klänge:

Neben alteingesessenen Bremervördern kommen die aktiven Mitglieder heute auch aus Bremerhaven, dem Südkreis Rotenburg sowie aus den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Osterholz. Das Ziel des Orchesters ist es, für alle Generationen gleichermaßen interessant zu sein und so die Menschen für Blasmusik zu begeistern. Dafür verbindet sie in der Zusammenstellung der Stücke Anspruch und Unterhaltung, klassische Blasmusik und moderne und bekannte Klänge.
Ganz neue Töne allerdings bestimmen das aktuelle Projekt der Stadtkapelle: In Zusammenarbeit mit Jacob de Haan, einem der weltweit meistgespieltesten zeitgenössischen Komponisten, entsteht derzeit ein eigens für das Orchester verfasstes Werk. Aber auch darüber hinaus hat die Kapelle zahlreiche und teilweise ungewohnte Facetten zu bieten, so probt sie derzeit unter anderem eine Fantasie über die Operette „Die Fledermaus“ und ein Medley aus „Tanz der Vampire“ ein.
Am 2. Juli erwartet die Besucher im Zevener Stadtpark ein abwechslungsreiches und spannendes Programm von ABBA über CONCERT D‘ AMORE bis hin zu Queen.
Klänge des Lebens: Feierliches Gedenkkonzert in Fintel
Eine Pressemitteilung, übermittelt von Anke Feierabend.
Bereits 2013 hatte die Musikerin zu Ehren ihres verstorbenen Bruders Ingo Braune, der ebenfalls Musiker war, ein solches Konzert initiiert, das auf außergewöhnlich große Resonanz stieß. Damals wurde deutlich, dass es letztlich ein Gedenkkonzert für alle gewesen ist. Mit dem diesjährigen Konzert möchte Anke Feierabend allen Gästen die Gelegenheit geben, begleitet und angeregt durch die Musik ihrer Verstorbenen zu gedenken. Dabei darf all das Raum finden, was zu einem Menschenleben gehört: die Freude darüber, dass es diesen Menschen gab, die Trauer, ihn verloren zu haben, aber auch die Dankbarkeit, ihm begegnet zu sein und ein Stück weit begleitet zu haben.
Feierliches Gedenken in Fintel:

Entsprechend kommt ein bunter Blumenstrauß an musikalischen Werken zu Gehör, der von klassischer und barocker Musik bis zu populären Kompositionen reicht. Ein Höhepunkt wird „Ombra mai fu“ sein, ein berühmtes Werk von Georg Friedrich Händel, dessen Solostimme die Altistin Susanne Bohrmann-Fortuzzi aus Berlin singen wird. Dabei wird sie instrumental von einem Streicherensemble begleitet sowie von der Schneverdinger Kirchenmusikerin Hiroko Tsutsui-Fitschen am Klavier. Susanne Bohrmann-Fortuzzi hatte in jungen Jahren gemeinsam mit Ingo Braune musiziert und reist in Verbundenheit zu ihm und Anke Feierabend aus Berlin an.
Die Streichergruppe wird angeführt von Anke Feierabend und Axel Ruhland, Violine, die durch zahlreiche Konzerte in Schneverdingen und Umgebung bereits vielen bekannt sein dürften. Axel Ruhland lebt in Hamburg und ist dort als Solo-Bratschist beim König der Löwen tätig. Neben der jungen Hamburger Studentin Ljubica Bićanin, die die Streicher mit ihrer Bratsche ergänzt, wird am Cello Karol Garsztecki aus Hannover zu hören sein, der an der Heidekreis-Musikschule Soltau unterrichtet.
Die Konzertgäste erwartet u. a. der 1. Satz aus dem 3. Brandenburgischen Konzert von Johann Sebastian Bach, das Andante festivo von Jean Sibelius, Teile aus dem Sommernachtstraum von Henry Purcell, der Tango „Por una Cabeza“ sowie der berühmte Popsong „You raise me up“. Die Musiker spielen in Verbundenheit und zu Ehren bereits verstorbener Kolleginnen und Kollegen ohne festes Honorar. Um ihre Kosten für Anreise und Unterkunft ein Stück weit zu decken, wird am Ausgang um eine Spende gebeten. Wer sich davon angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, diesem – keineswegs traurigen – Ohrenschmaus beizuwohnen, an dessen Ende die Zuhörerinnen und Zuhörer eine Überraschung erwartet. Die Ausführenden würden sich sehr freuen, viele Gäste in der Kirche begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist frei.





